Diesen Beitrag weiterempfehlen:
Bohren und Zähneziehen überflüssig machen durch konsequente Vorsorge in der Praxis Dr. Achim Gauchel, Düsseldorf

Warum bohren, wenn es Vorsorge gibt?

„Mami, Mami, er hat überhaupt nicht gebohrt!“

Die Älteren unter meinen geschätzten Lesern werden sich noch an diesen Werbeslogan aus den frühen 80-ern erinnern.

Ein Kind im Behandlungsstuhl dreht sich fröhlich lachend zu seiner Mami herum und ruft diesen Satz.

Wir wissen ja nicht, wie die Mami es geschafft hat, ihrem Kind den Zahnarztbohrer zu ersparen, wir empfehlen dafür die regelmäßige zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchung in Verbindung mit einer konsequenten SOLO-Prophylaxe.

Eigene Zähne sind genaugenommen unersetzbar

Die Vorsorgeuntersuchung ist zu vergleichen mit einer Inspektion Ihres Autos, an dem Sie mit viel Hingabe hängen.

Entsprechend der Tatsache, dass Zähne genaugenommen unersetzbar sind, nehmen wir mal an, bei diesem Auto handelte es sich um einen erstklassigen Oldtimer, also etwa 50-60 Jahre alt. Zum Beispiel einem Mercedes SL 300 Flügeltürer. Quasi unersetzbar.

Würden Sie als Besitzer dieses Fahrzeugs nicht alles dafür tun, damit Sie lange Freude an ihm haben?

Sie würden ihn sicher in einer sauberen Garage parken und ihn regelmäßig abledern.

Bei den Zähnen könnten wir von einer gesunden, möglichst bakterienarmen Mundflora sprechen und konsequentes, aber schonendes Zähneputzen. Das erreichen sie durch die SOLO-Prophylaxe.

Zudem würden Sie dieses Auto sicher regelmäßig zur Inspektion bringen und dafür auch einen etwas weiteren Weg auf sich nehmen. Weil der Spezialist Ihr Vertrauen hat.

Bei den Zähnen sagen wir dazu Vorsorge, zweimal im Jahr oder mindestens einmal, bei einem Zahnarzt Ihres Vertrauens.

Warum die Vorsorge so wichtig ist

Das Alter des oben erwähnten Oldtimers entsprich übrigens in etwas dem Durchschnittsalter, in dem Patienten sich zum ersten Mal einer Wurzelbehandlung unterziehen müssen.

Diese wäre nicht nötig geworden, wenn sich diese Patienten von frühester Kindheit an mit einer sorgfältigen Zahnreinigung sowie einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung dagegen geschützt hätten.

Denn die Ursache für eine Wurzelentzündung ist Karies beziehungsweise die kariesauslösenden Bakterien in der Mundflora. Wenn Patienten bereits Füllungen haben, unter denen erneut Karies ausgebrochen ist, sprechen wir von Sekundärkaries.

Dabei entsteht unter einer gelegten Füllung ein neuer Kariesherd, weil zum Beispiel das verwendete Füllungsmaterial die Ränder des gefüllten Lochs, wir nennen das Kavität, nicht ganz dicht verschlossen haben.

Und jetzt kommen wir zur Beantwortung der Frage, weshalb Vorsorge so wichtig ist.

Denn bei einer regelmäßigen vorsorglichen zahnmedizinischen Untersuchung wäre es dem Zahnarzt aufgefallen, dass die Füllung nicht dicht abschließt.

Oder er hätte durch eine Röntgenaufnahme erkennen können, dass sich unter der Füllung erneut Karies gebildet hat.

Und das bereits im Frühstadium. Noch bevor sich die Karies bis zur Wurzelspitze durchgearbeitet und diese dann entzündlich reagiert hätte.

Noch bevor noch mehr Zahnsubstanz unwiederbringlich zerstört worden wäre, so dass eine Reparatur nicht mehr so einfach möglich wäre.

Und noch lange bevor eine Wurzelbehandlung hätte durchgeführt werden müssen, mit all ihrem Aufwand, zeitlicher, wie auch finanzieller Hinsicht.

Vorsorgeuntersuchung spart Zeit und Geld

Eine so eng geführte Behandlung beziehungsweise Prävention gelingt jedoch nur, wenn Sie als Patient regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung kommen. Ähnlich wie das bei einer Inspektion der Fall ist.

Und auch hier sparen Sie Zeit und Geld, wenn der dringend benötige Ölwechsel früh genug gemacht wird, noch bevor der Motor versagt.

Denn die Krankenkassen honorieren Ihre regelmäßigen Vorsorgetermine mit barem Geld.

Geld, das Sie bei einer möglichweisen anstehenden Behandlung sparen können. Vorausgesetzt, Sie können mittels Bonusheft nachweisen, dass Sie regelmäßig zur Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Zahnarzt waren.

Da Zahnerkrankungen durch die Prävention früher bemerkt werden, sind die Schäden kleiner. Zum Beispiel, wenn eine neue Füllung notwendig ist. Es macht einen Unterschied, ob Ihr Zahnarzt 45 Minuten für eine Füllung benötigt, weil diese sehr groß ist oder ob er lediglich 15 Minuten benötigt.

In den Materialkosten, im zeitlichen Aufwand und auch für Ihre Nerven. 30 Minuten weniger Zeit beim Zahnarzt zu verbringen, kann Ihren Tag retten.

Also, auch wenn Sie heute nicht mehr freudestrahlend zu Mami laufen, weil nicht gebohrt wurde, können Sie sich dennoch auf viele Vorteile durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung freuen.

Diesen Beitrag weiterempfehlen: