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Abdruckmasse
Abdruckmaterialien erfassen die genaue Form Ihrer Zähne und Ihres Kiefers – klassisch mit einem Löffel und elastischen Massen oder kontaktarm per digitalem Scan.
Sie sind die Grundlage für passgenauen Zahnersatz und präzise Schienen.
Kompakt erklärt:
Für jeden Zahnersatz, ob Krone, Brücke oder Keramikinlay benötigen wir einen exakten Abdruck Ihres Zahns und seiner Nachbarzähne.
Diesen Abdruck erzeugen wir mittels einer Abdruckmasse.
Bei der konventionellen Abformung kommen vor allem Alginat, A‑Silikone und Polyether zum Einsatz. Alginat bindet schnell ab, ist elastisch und eignet sich für Situationsabdrücke, Modelle oder einfache Schienen. Additionsvernetzende Silikone (A‑Silikone) sind besonders dimensionsstabil und damit Standard, wenn es um hochpräzise Restaurationen wie Inlays, Teilkronen, Kronen oder Brücken geht. Polyether sind sehr maßhaltig und feuchtigkeitsstabil – hilfreich bei subgingival liegenden Präparationsgrenzen.
Entscheidend ist die klinische Sorgfalt: trockene, blutungsfreie Verhältnisse, ein exakt passender Löffel sichern die Qualität. Beispiele: Für eine Keramikkrone wählen wir meist eine Silikonabformung; für eine Knirschschiene genügt oft ein Alginat. Tiefe Präparationsränder, Implantatpfosten und starke Feuchtigkeit können für die Silikonabformung sprechen.
Das Ergebnis einer guten Abformung/Abformmasse: weniger Nacharbeit, dichte Ränder, passgenauer Sitz – und damit Komfort und Langlebigkeit.
Wie unterscheiden sich die jeweiligen Arten Abdruckmasse?
Alginat ist schnell und gut für Situationsabdrücke; A‑Silikon ist sehr präzise und dimensionsstabil – Standard für Kronen/Brücken.
Digitale Intraoralscanner erstellen berührungsarm ein 3D‑Modell und sind häufig angenehmer.
Was nutzen wir in der Praxis Dr. Gauchel?
Wir entscheiden indikationsbezogen.
Unser Ziel: maximale Passung, minimale Nacharbeit und ein komfortabler Ablauf für Sie – vom ersten Abdruck bis zur Eingliederung.

