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Kälteempfindliche Zähne sind unangenehm

Wenn der Schmerz wie ein Blitz einschlägt

Frühling, Sonne, das erste Eis. Wer freut sich nicht auf diesen kalten Leckerbissen? Wenn, ja wenn da nicht der scharfe Schmerz wäre, der beim ersten Kontakt des eiskalten Genusses plötzlich durch den Kiefer zuckt. Blitzartig, scharf, schneidend.

Fast die Hälfte aller deutschen Erwachsenen kennen ein solches Heiß-Kalt-Empfinden. Denn nicht nur beim kalten Eis, auch beim heißen Kaffee oder Tee, bei Süßem oder Salzigem müssen sie mit dem Schmerz rechnen.

Ursache sind freiliegende Kanälchen, die den Zahn von innen nach außen durchziehen, die sogenannten Dentinkanälchen. Und dass diese Kanäle freiliegen, ist keine Folge einer Zahnerkrankung, sondern wird erst durch das Zurückziehen des Zahnfleisches möglich. Häufigste Ursache ist eine falsche Putztechnik.

Doch der Reihe nach.

Dentin, die Bausubstanz des Zahns

Unser Zahn besteht aus Dentin und Zahnschmelz. Der Schmelz ist die härteste Substanz, die im menschlichen Körper vorkommt und überzieht den Zahn vollständig bis zum Zahnfleischrand. Das Dentin ist ein knochenähnliches Gewebe, das den größten Teil der Zahnsubstanz inklusive seiner Wurzel darstellt. Es ist härter als Knochen, jedoch weicher als Zahnschmelz.

Das Dentin, auch Zahnbein genannt, gibt mit dem Schmelz zusammen dem Zahn seine Form und Farbe, und gleichzeitig seine Festigkeit.

Im Inneren des Zahns liegt ein mit Gewebe gefüllter Hohlraum, die Pulpa. In ihr verlaufen feinste Nervenbahnen, die durch die Dentinkanälchen bis an die Oberfläche des Dentins gelangen.

Beim Kauen ist das Dentin durch den Zahnschmelz gut geschützt, selbst harte Speisen können ihm nichts anhaben. Doch gibt es eine Stelle, die extrem empfindsam ist. Das ist der Bereich, wo das Zahnbein nicht mehr vom Schmelz bedeckt ist, aber noch nicht als Zahnwurzel von Knochen umgeben wird. Diesen Bereich nennt man Zahnhals. Normalerweise liegt dort das Zahnfleisch eng am Zahnhals an und schützt das darunterliegende Dentin und die Dentinkanälchen. Wenn aber das Zahnfleisch zurückgeht, können die Dentinkanälchen offen liegen.

Durch die kann jetzt jeder Reiz, der den Zahn erreicht, ins Innere dringen und dort den gefürchteten Schmerz auslösen.

Heiß-Kalt-Empfinden durch falsches Zähneputzen

Die meisten Menschen putzen jedoch ihre Zähne vollkommen falsch. Sie putzen horizontal, statt von rot nach weiß.

Sie bewegen die Zahnbürste quer zu den Zähnen und nicht vom Zahnfleisch weg zur Zahnspitze.

Und sie putzen in dem irrigen Glauben, dass festes Aufdrücken der Zahnbürste die Beläge schneller und gründlicher entfernt, schaben sich somit das Zahnfleisch nach und nach weg.

Gleichzeitig putzen diese Menschen eine Rille in den oberen Zahnrand, die im Laufe der Jahre bis zu mehreren Millimeter tief werden kann. Abrasion nennt das der Zahnarzt.

Das Dentin wird regelrecht weggeschrubbt und die Dentinkanäle liegen blank.

Nun ist die Pulpa, die innere Zahnhöhle mit den Nervenbahnen, dem Angriff von außen schutzlos ausgeliefert.

Falls Sie eine elektrische Zahnbürste benutzen und wie viele Anwender der Meinung sind, dass diese wie eine Handzahnbürste benutzt werden sollte, geht dieser Vorgang sogar noch schneller. Und die Schäden sind bereits nach einigen Monaten zu erkennen.

SOLO-Prophylaxe – die sanfte Reinigung

Ganz anders, wenn Sie Ihre Zähne mit der SOLO-Prophylaxe putzen. Dieses Konzept, das wir seit einigen Jahren in meiner Praxis praktizieren, verhindert die Freilegung von Dentinkanälchen.

Durch die sanfte Form der Zahnreinigung wird das Zahnfleisch nicht verletzt und es entstehen keine Abrasionen am Zahnhals.

Und die Zahnreinigung ist sehr effektiv, da die Zähne genau dort geputzt werden wo sich der meiste Belag bildet – am Zahnrand und in den Zahnzwischenräumen.

Der Effekt für Sie als Anwender ist verblüffend:

  • Saubere Zähne,
  • frischer Atem,
  • festes Zahnfleisch,
  • gesundes Dentin und
  • schmerzfreie Zahnhälse.

In einem Satz: Einfach gesunde und widerstandsfähige Zähne.

Lassen Sie sich von uns das Konzept der SOLO-Prophylaxe erklären.

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